Bildungssystem in Schweden

Bildungssystem in Schweden

Bildungssystem in Schweden

In Schweden wird Förskola (Vorschule) von den Gemeinden für Kinder im Alter von 1 bis 5 Jahren angeboten. Die Höhe des kommunalen Zuschusses für die Vorschule hängt vom Alter des Kindes ab und davon, ob die Eltern arbeiten, studieren, arbeitslos sind oder Elternurlaub für andere Kinder haben.

Die schwedische Vorschule betont die Bedeutung des Spielens für die Entwicklung eines Kindes mit einem Lehrplan, der darauf abzielt, die individuellen Bedürfnisse und Interessen der Kinder zu gewährleisten. Geschlechtsspezifische Bildung wird immer häufiger eingesetzt, um Kindern unabhängig vom Geschlecht die gleichen Chancen im Leben zu bieten.

Schulpflicht
Die schwedische Schulpflicht besteht aus vier Stufen: förskoleklass („Vorschuljahr“), lågstadiet (Jahre 1–3), mellanstadiet (Jahre 4–6) und högstadiet (Jahre 7–9). Kindern zwischen sechs und dreizehn Jahren wird vor und nach der Schule auch eine außerschulische Betreuung angeboten.

Die Schulpflicht umfasst auch Sameskolor (samische Schulen) für Kinder der indigenen samischen Bevölkerung.

Sekundarstufe II
Das Gymnasium (Sekundarstufe II, 6. Klasse oder Gymnasium, 10. bis 12. Schuljahr) ist optional. Es stehen achtzehn reguläre nationale Programme mit einer Laufzeit von drei Jahren zur Auswahl, von denen sechs für die Hochschulbildung wie die Universität vorbereiten und zwölf beruflich sind.

Während die Zugangsvoraussetzungen zwischen den Programmen variieren, verlangen alle von ihnen, dass die Schüler ab dem letzten Schuljahr die Noten in Schwedisch, Englisch und Mathematik bestehen.

Im Jahr 2020 qualifizierten sich rund 86 Prozent der schwedischen Studenten im neunten Jahr für ein nationales Programm. Diejenigen, deren Noten sich nicht qualifiziert haben, haben fünf sogenannte Einführungsprogramme zur Auswahl. Aus diesen Einführungsprogrammen können die Schüler dann zu einem nationalen Programm übergehen.

Es gibt auch Schulen der Sekundarstufe II für Menschen mit geistiger Behinderung sowie Programmvarianten, die sich beispielsweise an Sportler richten.

Insgesamt erhalten rund 72 Prozent der Schüler der Sekundarstufe II eine Abschlussqualifikation (Diplom).

FÜNF REGIERUNGSBEHÖRDEN

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