Bildungssystem in Norwegen

In Norwegen ist es zunehmend üblich, eine höhere Ausbildung abzuschließen. Einer der Gründe ist die Tatsache, dass ein Abschluss erschwinglich ist.

Das Bildungssystem wird im Allgemeinen staatlich unterstützt, um sicherzustellen, dass der Zugang zu Bildung für alle gleich ist. Dies bedeutet, dass die meisten Institutionen keine Studiengebühren haben. Bei solch günstigen Bedingungen wird fast erwartet, dass Sie einen Abschluss machen und das unbeschwerte Studentenleben erleben.

Die hohe Qualität der norwegischen Universitäten und Hochschulen hat dazu geführt, dass sich immer mehr internationale Studierende für ein Studium in Norwegen entschieden haben. Die Erwartung, dass die Studierenden „für ihr eigenes Lernen verantwortlich“ sein sollten, kann jedoch eine Herausforderung für internationale Studierende sein – insbesondere angesichts aller Möglichkeiten auf dem Campus und außerhalb des Campus.

Studenten an norwegischen Universitäten und Hochschulen sind sowohl auf dem Campus als auch außerhalb des Campus engagiert. Für internationale Studierende können außerschulische Aktivitäten der Schlüssel zu einer erfolgreichen Integration sein.

Das Recht auf Bildung

Alle norwegischen Kinder und Jugendlichen haben das Recht und die Pflicht, die Grund- und Sekundarstufe I zu absolvieren. Erwachsene haben auch Anspruch auf Primar- und Sekundarstufe I.

Das norwegische Schulsystem kann in drei Teile unterteilt werden: Grundschule (Barneskole, 6–13 Jahre), Sekundarstufe I (Ungdomsskole, 13–16 Jahre) und Sekundarstufe II (Videregående Skole, 16–19 Jahre). In der Primar- und Sekundarstufe I haben die Schüler einen gemeinsamen Lehrplan. Die Sekundarstufe II bringt mehr Wahlfreiheit – zwischen sogenannten Berufsfächern und der Spezialisierung auf allgemeine Studien. Dies bildet die Grundlage Ihres Berufslebens.

Bildungsmuster

Heute hat fast jeder Dritte in Norwegen ein höheres Bildungsniveau erreicht. Der Anteil der Hochschulbildung hat bei Frauen stärker zugenommen als bei Männern. Die Gruppe mit dem höchsten Prozentsatz an Hochschulabsolventen sind Frauen im Alter von 30 bis 39 Jahren.

Die größten und ältesten Universitäten Norwegens befinden sich natürlich in den großen Städten. Die Regierung fördert jedoch aktiv das Wachstum in abgelegenen Gebieten, indem sie kleinere Städte mit Zuschüssen und anderen Finanzierungsprogrammen unterstützt. In Übereinstimmung mit dieser Politik wurden sowohl auf dem Land als auch in den Städten Universitätskollegs eingerichtet.

Studentenleben

Für die meisten Norweger ist das Studentenleben eine reiche, soziale und aktive Lebensphase. Viele haben neben dem Studium eine Teilzeitbeschäftigung – um ihr Studentendarlehen zu ergänzen und Berufserfahrung zu sammeln. Als internationaler Student können Sie auch einen Teilzeitjob mit einer Obergrenze von 20 Stunden pro Woche bekommen. Viele norwegische Studenten engagieren sich auch in Studentenvereinigungen wie Studentensportteams und Studentenräten sowie in Organisationen in Kultur und Gesellschaft im Allgemeinen.

Aktivitäten auf und außerhalb des Campus stellen einen wichtigen sozialen Kontext für das Studentenleben dar; gemeinsame Interessen zu pflegen macht Spaß und kann zu Freunden fürs Leben führen. Für internationale Studierende ist diese Art des Engagements der Schlüssel zur Integration mit norwegischen Studierenden.

Der Lebensstandard ist im Allgemeinen hoch – selbst für Studenten, was das Studium in Norwegen im Allgemeinen angenehm macht. Die meisten Norweger möchten eine Wohnung oder ein Haus besitzen, aber für Studenten ist es üblicher, zu mieten. Die meisten Menschen besitzen ein Auto, aber die Studenten nutzen im Allgemeinen öffentliche Verkehrsmittel – die in den großen Städten relativ gut entwickelt sind.

Infolge von Umweltproblemen haben die Norweger in letzter Zeit dazu tendiert, nur ein Auto pro Haushalt zu besitzen. In Städten entscheiden sich immer mehr Menschen dafür, Carsharing-Dienste zu abonnieren, anstatt ein eigenes Auto zu besitzen. Taxis sind teuer

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